Ursachen
Die Ursachen für
das Rett-Syndrom konnten durch an der Stanford-University sowie des
Houstoner Baylor College of Medicine tätige
Wissenschaftlerinnen im Jahr 1998 erstmals lokalisiert werden. Die
Ursache liegt in einer Mutation des als MECP2 bezeichneten Gens.
In circa 80 bis 90 Prozent der Fälle handelt es sich um eine Neumutation der Keimbahn. Dies entsteht in der Hauptsache in der männlichen Keimbahn und wird überwiegend von Vätern an Töchter weiter gegeben, während Söhne das Y-Chromosom vom Vater erhalten. Daher sind vom Rett-Syndrom auch überwiegend Mädchen betroffen.
In circa 80 bis 90 Prozent der Fälle handelt es sich um eine Neumutation der Keimbahn. Dies entsteht in der Hauptsache in der männlichen Keimbahn und wird überwiegend von Vätern an Töchter weiter gegeben, während Söhne das Y-Chromosom vom Vater erhalten. Daher sind vom Rett-Syndrom auch überwiegend Mädchen betroffen.